Ostergedanken
(Thailand)
Wenn morgens du sehr früh erwachst,
und Reissuppe zum Frühstück machst,
wenn kurz darauf die Hitze wallt
und Krach aus großen Boxen schallt
sich grell mit Hundebellen mischt
und Gram sich gräbt in dein Gesicht
dann vergiss...
(Deutschland)
...dass anderswo die Glocken klingen
und Menschen „Hallelujah“ singen
und Kinder in die Höhe springen
weil Osterhasen Eier bringen.
Wenn Wehmut dir ins Herz will dringen
denk an den Herrn von Berlichingen.
Ganz gewiss!
Grüße von Manfred
Sonntag, 31. März 2013
Freitag, 29. März 2013
Computer - Ausfall total
Wie sehr wir vom Internet abhängig sind, merkt man erst, wenn nichts mehr geht: Keine Mitteilungen empfangen oder senden können, abgeschnitten von den täglichen online-Nachrichten, Kontostände und Börsenentwicklungen bleiben unbekannt.
Erst fiel der iMac aus und dann gab auch das IBM-Notebook den Geist auf. Die professionellen Werkstätten in unserer ach so sehr technisierten, von Handys, Fernsehern, Computern und dem ganzen Drumherum wimmelnden Thai-Stadt hatten nur ein Achselzucken und den Rat, alles weg zu werfen und neu zu kaufen. Und die Dateien, Adressen, Texte und Bilder?
Nach der anfänglichen Wut kehrte irgendwann Ruhe ein, und ich fand es sogar gemütlich, viel Zeit für Entspannungen zu haben.
Zum Glück erreichte ich meinen Freund Ansgar Sporkmann in Düsseldorf. Er fand zwischen all seinen vielen Terminen Zeit, mir ein paar ganz wichtige Tips zu geben. Jetzt ist fast alles wie früher, nur dass man die Prioritäten vielleicht etwas anders setzt.
Entspannte Grüße und Dank an Ansgar von Manfred Spies
Erst fiel der iMac aus und dann gab auch das IBM-Notebook den Geist auf. Die professionellen Werkstätten in unserer ach so sehr technisierten, von Handys, Fernsehern, Computern und dem ganzen Drumherum wimmelnden Thai-Stadt hatten nur ein Achselzucken und den Rat, alles weg zu werfen und neu zu kaufen. Und die Dateien, Adressen, Texte und Bilder?
Nach der anfänglichen Wut kehrte irgendwann Ruhe ein, und ich fand es sogar gemütlich, viel Zeit für Entspannungen zu haben.
Zum Glück erreichte ich meinen Freund Ansgar Sporkmann in Düsseldorf. Er fand zwischen all seinen vielen Terminen Zeit, mir ein paar ganz wichtige Tips zu geben. Jetzt ist fast alles wie früher, nur dass man die Prioritäten vielleicht etwas anders setzt.
Entspannte Grüße und Dank an Ansgar von Manfred Spies
Mittwoch, 20. März 2013
Thailand-Playboy
Man könnte sich hier seitenlang auslassen darüber, dass die meisten Thais Angeber sind, Äußerlichkeiten für viel wichtiger halten als innere Werte (der real existierende Buddhismus der "Gläubigen" hat mit Buddhas Lehre absolut nichts zu tun), man überall Frauen und Männer sieht, die in kleine Taschenspiegel schauen und sich pudern, schmicken oder die Frisur korrigieren. To be or not to be ist hier eine Frage von Show.
Das nimmt teilweise Formen an, die zu brüllendem Lachen reizen.
Vielleicht erheitern die typischen Thai-Bilder manche Betrachter in kälteren Zonen.
Grüße von Manfred
Das nimmt teilweise Formen an, die zu brüllendem Lachen reizen.
Vielleicht erheitern die typischen Thai-Bilder manche Betrachter in kälteren Zonen.
Grüße von Manfred
Freitag, 15. März 2013
Thailand - Mein Autokauf
Irgendwann kommt der Punkt, an dem man nach dreijähriger Autoabstinenz wieder ganz unabhängig vom Ausleihen fremder Fahrzeuge ein eigenes Gefährt haben möchte. Okay, meine Schwägerin mit ihrem Pickup hat uns jederzeit das Auto geliehen. Aber einen Tag oder gar mehrere konnte sie den Pickup nicht entbehren, da sie ja für ihren Shop täglich sehr viel einkaufen muss.
Mit dem eigenen Fahrzeug kann man aber mal die weitere Umgebung erkunden und für mehrere Tage unterwegs sein. Luck war dagegen. „Wir müssen nicht weg. Wir haben hier jeden Tag Urlaub. Frank, Kung, Brigitte und Paul Martini, die uns in den letzten Wochen besucht haben, sprachen alle von einem Paradies.“
Manchmal höre ich nicht auf meine liebe Frau, und das ist am Ende auch gut für sie.
Lange Monate habe ich viele Autos, die mir gefielen, auf der Straße und auf Parkplätzen fotografiert. Es waren ausnahmslos Modelle, die es schon seit vielen Jahren nicht mehr neu zu kaufen gibt. In Gesprächen mir den Besitzern waren diese sehr zufrieden, rieten mir aber von Second-Hand-Cars ab. „Die Thailänder putzen ihre Autos oft, aber sie fahren schlecht und behandeln die Motoren noch unaufmerksamer als ihre Frauen.“ Das waren ausnahmslos Aussagen von gebildeten Thais, zum Teil mit chinesischer Herkunft und Auslandserfahrung.
Zusammen mit Luck habe ich mir Neuwagen bei Nissan, Honda, Toyota, Mazda, Ford und Isuzu angesehen. Das waren Fahrzeuge, die den von mir gewünschten Bodenabstand hatten und groß waren, aber für meinen Geschmack zu wenig Land-Rover-Assoziationen auslösten. Sie waren alle weich und rund designed und hatten den Komfort eines Wohnzimmers: AirCon, Hifi-Anlage mit massiver Beschallung, weiche Stoffsessel, Fernsehen im hinteren Teil usw.. Nix für mich.
Außerdem verbrauchen diese Wohnzimmer bis zu 18 Liter Diesel auf 100km! Auch der viel gefahrene Toyota-Fortuner hat soche technischen Daten und kostet mit der von mir gewünschten Ausstattung (Navi, Rückfahrkontrolle usw.) 1.285.000,- Baht, das sind über dreissigtausend Euro!
Einige dieser von mir angesehenen NEUEN Fahrzeige, in die viele Personen passen sollen (große Familie, politische Treffen von Jek mit vielen Personen, Transport von vielen Mönchen zu Einweihungen oder Festlichkeiten...), hatten viel Platz aber keinen einzigen Airback. Sollten wir für viel Geld einen Picobello-Gemeinschaftssarg mit vielen PS und hohem Verbrauch kaufen?
Ich fuhr mit dem Fahrrad tagelang zu Gebrauchtwagenhändlern und fand hin und wieder meine Traumautos. Aber sie waren schon 285.000 km unterwegs, hatten keinerlei Werkstatt-Papiere, waren erheblich beschädigt oder für ihr Alter viel zu teuer wie ein beschädigter Joghurtbecher mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum zum alten Preis. Nein, nein nein.
Dann gab es noch ein anderes Problem: Wenn ich z.B. den Honda-Leuten in Pakchong das Bild eines von mir favorisierten Honda SUV-Modells (Honda CR-V) zeigte, wurde mir erklärt, der Wagen sei zehn Jahre alt und würde auch nicht mehr in der Werkstatt repariert. Aber er war sehr beliebt und fährt noch hundertfach auf den Straßen! Warum ändern alle Firmen ihre Modellpolitik und bedienen nur noch die Normalos? Einzig Land-Rover und Jeep bleiben bei ihrer Linie, sind mir aber viel zu teuer.
Hier muss ich einen Nachtrag einfügen. Jetzt habe ich gesehen, dass auch diese Marken sich dem Mainstream anpassen und 2013 Autos wie alle anderen anbieten.
Durch Zufall erfuhr ich von einem Amerikaner im Bangkok, der von seinen vier Autos zwei verkaufen wollte. Es handelte sich um einen NISSAN Blackstar (dessen Rückfenster-Ausblick mir viel zu klein erschien) und einen FORD Everest. Der gehörte zu den Modellen, die ich erhoffte. Zwar war der Wagen schon 8 Jahre alt, hatte aber nur 67.600km drauf. Im Vergleich zu allem, was ich gesehen und angeboten bekommen hatte, fand ich den Preis sensationell: 400.000,- Baht.
Der Rest ist schnell erzählt: Sofort mit dem Bus nach Bangkok gefahren, von der Frau des Amis abgeholt, der Mann ist als Vietnam-Veteran inzwischen wegen Agent Orange krebskrank aber sehr reich entschädigt und will nicht mehr. Also weg mit all dem Überflüssigen.
Der Everest sieht cool aus, ist checkheft-gepflegt und alle 5000km in der Werkstatt nachgesehen worden, hat neue Reifen und eine neue Batterie und auch sonst alles, was ich brauche. Er machte meiner Meinung nach seinem Namen alle Ehre.
Zack Bum gekauft, viel von Luck kontrolliertes Vertrags-Papier unterschrieben und 50% angezahlt.
Und siehe da, Luck ist auch sehr zufrieden. Da haben wir mit den Börsengewinnen seit Januar ein prima Auto bezahlt.
Schönes Auto, leckeres Freudenessen bei gutem Wein, herrlicher Sonnenuntergang auf der Terrasse - was will man mehr.
Mit dem eigenen Fahrzeug kann man aber mal die weitere Umgebung erkunden und für mehrere Tage unterwegs sein. Luck war dagegen. „Wir müssen nicht weg. Wir haben hier jeden Tag Urlaub. Frank, Kung, Brigitte und Paul Martini, die uns in den letzten Wochen besucht haben, sprachen alle von einem Paradies.“
Manchmal höre ich nicht auf meine liebe Frau, und das ist am Ende auch gut für sie.
Lange Monate habe ich viele Autos, die mir gefielen, auf der Straße und auf Parkplätzen fotografiert. Es waren ausnahmslos Modelle, die es schon seit vielen Jahren nicht mehr neu zu kaufen gibt. In Gesprächen mir den Besitzern waren diese sehr zufrieden, rieten mir aber von Second-Hand-Cars ab. „Die Thailänder putzen ihre Autos oft, aber sie fahren schlecht und behandeln die Motoren noch unaufmerksamer als ihre Frauen.“ Das waren ausnahmslos Aussagen von gebildeten Thais, zum Teil mit chinesischer Herkunft und Auslandserfahrung.
![]() |
| Jeep und Land Rover sind sehr gut, aber auch als Gebrauchte zu teuer. |
Zusammen mit Luck habe ich mir Neuwagen bei Nissan, Honda, Toyota, Mazda, Ford und Isuzu angesehen. Das waren Fahrzeuge, die den von mir gewünschten Bodenabstand hatten und groß waren, aber für meinen Geschmack zu wenig Land-Rover-Assoziationen auslösten. Sie waren alle weich und rund designed und hatten den Komfort eines Wohnzimmers: AirCon, Hifi-Anlage mit massiver Beschallung, weiche Stoffsessel, Fernsehen im hinteren Teil usw.. Nix für mich.
Außerdem verbrauchen diese Wohnzimmer bis zu 18 Liter Diesel auf 100km! Auch der viel gefahrene Toyota-Fortuner hat soche technischen Daten und kostet mit der von mir gewünschten Ausstattung (Navi, Rückfahrkontrolle usw.) 1.285.000,- Baht, das sind über dreissigtausend Euro!
Einige dieser von mir angesehenen NEUEN Fahrzeige, in die viele Personen passen sollen (große Familie, politische Treffen von Jek mit vielen Personen, Transport von vielen Mönchen zu Einweihungen oder Festlichkeiten...), hatten viel Platz aber keinen einzigen Airback. Sollten wir für viel Geld einen Picobello-Gemeinschaftssarg mit vielen PS und hohem Verbrauch kaufen?
Ich fuhr mit dem Fahrrad tagelang zu Gebrauchtwagenhändlern und fand hin und wieder meine Traumautos. Aber sie waren schon 285.000 km unterwegs, hatten keinerlei Werkstatt-Papiere, waren erheblich beschädigt oder für ihr Alter viel zu teuer wie ein beschädigter Joghurtbecher mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum zum alten Preis. Nein, nein nein.
Dann gab es noch ein anderes Problem: Wenn ich z.B. den Honda-Leuten in Pakchong das Bild eines von mir favorisierten Honda SUV-Modells (Honda CR-V) zeigte, wurde mir erklärt, der Wagen sei zehn Jahre alt und würde auch nicht mehr in der Werkstatt repariert. Aber er war sehr beliebt und fährt noch hundertfach auf den Straßen! Warum ändern alle Firmen ihre Modellpolitik und bedienen nur noch die Normalos? Einzig Land-Rover und Jeep bleiben bei ihrer Linie, sind mir aber viel zu teuer.
Hier muss ich einen Nachtrag einfügen. Jetzt habe ich gesehen, dass auch diese Marken sich dem Mainstream anpassen und 2013 Autos wie alle anderen anbieten.
![]() |
| Beispiel Land Rover: sah früher mehr wie ein Geländewagen aus. |
![]() |
| Beispiel JEEP: Alle bieten diese weiche Linie an, eher ein Personen- als ein Geländewagen. |
Der Rest ist schnell erzählt: Sofort mit dem Bus nach Bangkok gefahren, von der Frau des Amis abgeholt, der Mann ist als Vietnam-Veteran inzwischen wegen Agent Orange krebskrank aber sehr reich entschädigt und will nicht mehr. Also weg mit all dem Überflüssigen.
Der Everest sieht cool aus, ist checkheft-gepflegt und alle 5000km in der Werkstatt nachgesehen worden, hat neue Reifen und eine neue Batterie und auch sonst alles, was ich brauche. Er machte meiner Meinung nach seinem Namen alle Ehre.
Zack Bum gekauft, viel von Luck kontrolliertes Vertrags-Papier unterschrieben und 50% angezahlt.
Und siehe da, Luck ist auch sehr zufrieden. Da haben wir mit den Börsengewinnen seit Januar ein prima Auto bezahlt.
Schönes Auto, leckeres Freudenessen bei gutem Wein, herrlicher Sonnenuntergang auf der Terrasse - was will man mehr.
Thailand-Wetterbericht
Es gibt im Thai-Fernsehen Wettervorthersagen, die sich mit den weltweiten Vorhersagen der deutschen Institute decken. Denn diese bekommen ja die Daten z.B. für unsere Stadt Pakchong von der Wetterstation Pakchong Agromet, Thailand.
Seit langem versuchen wir, uns daran zu orientieren, um z.B. unnötiges Bewässern des Gartens zu vermeiden. Das haut aber ebenso lange nicht hin.
Beispiele für heute und die kommende Woche, die ich täglich kommentieren werde:
Feuchtheisse Grüße ins eiskalte Deutschland von Luck und Manfred
Seit langem versuchen wir, uns daran zu orientieren, um z.B. unnötiges Bewässern des Gartens zu vermeiden. Das haut aber ebenso lange nicht hin.
Beispiele für heute und die kommende Woche, die ich täglich kommentieren werde:
![]() |
| Heute fiel bei uns den ganzen Tag kein Tropfen vom Himmel, Sonnenschein und bedeckter Himmel, die Wäsche war im Nu trocken. |
![]() |
| Regen? Fehlanzeige. |
![]() |
| Regenschauer? Das waren am Nachmittag ein paar Tröpfchen, die fast in der Luft bereits trockneten.. |
![]() |
| Kein Tropfen Regen, nur Sonne und sehr heiß |
![]() |
| Starker Regen? Nix da, starker Sonnenschein mit 36 Grad und viel Wasser aus der Leitung. |
![]() |
| nur strahlende Sonne, durch Haus weht ein Wind wie aus einem Haarföhn |
Feuchtheisse Grüße ins eiskalte Deutschland von Luck und Manfred
Donnerstag, 31. Januar 2013
HIGHLIGHT - Die Webseite "thailandprivat"
Im Januar 1982 prophezeite mir der operierende Professor, dass ich in zwei Jahren blind sein. Zum Glück hat er sich geirrt. Aber die Augen werden immer schlechter. Was tun in Thailand?
Ich gebe bei google „Thailand“ und „Blindheit“ ein und stoße auf eine Seite mit dem Titel „Auswandern nach Thailand – Könnte Blindheit ein Vorteil sein“. Der Artikel ist drastisch, informativ, aber wohl ironisch gemeint.
https://sites.google.com/site/thailandprivat/home/dies-und-das/auswandern-nach-thailand-wie-blind-muss-man-sein
Ich lese andere Beiträge und kann stundenlang nicht mehr aufhören. Das ist ja ein Schreibstil, den man literarisch nennen kann! Eine so anspruchsvolle Seite habe ich ja noch nie im Web gesehen, ganz zu schweigen von dem von Ausdrucks-, Orthographie-, Grammatik- und Kommafehlern wimmelnden Forengestammel. Da formuliert ein Paul Martini Reisebeschreibungen der ganz besonderen Art. Und er benutzt als offensichtlich sehr gebildeter Autor auch Fremdwörter, die zum Beispiel ein Nachbar, der mir kürzlich „Hilluziationen“ unterstellte, nur mit einem speziellen Lexikon lesen könnte. Für wen also schreibt Paul Martini?
Nach eigenen Angaben verfasst er Berichte von seinem Wohnort Hua Hin aus für eine Nischengruppe anspruchsvoller Touristen. „Von hier aus unternehme ich Ausflüge in die Region und Reisen in die Nachbarländer. Meine Entdeckungstouren, die mich hauptsächlich in die Region Bangkok – Petchaburi – Hua Hin führen, präsentiere ich auf meiner Webseite www.thailandprivat.com. Es sind Ausflüge in die eher weniger bekannten Ecken des Landes, zu ökologischen Aufbauprojekten und touristisch eher vernachlässigten Besuchszielen, an denen die Reisenden normalerweise vorbeiziehen....Meine Absicht war: die Darstellung eines anspruchsvollen Zugangs zu diesem Land in einer informativen, doch gleichfalls niveauvollen Leseform, mit gründlich recherchierten Beiträgen, mit entwicklungs-geschichtlichen Hintergründen und mit glasklaren, nachvollziehbaren Fakten. Kein Brimborium, kein Geschwafel, sondern handfester Nutzen."
Ich habe bei der Lektüre sehr viel erfahren und gelernt und werde - wie viele seiner LeserInnen auch - seine Tips begeistert für eigene Erkundungen nutzen.
Beispiele für seinen Schreibstil:
Prapradaeng - Bangkoks "Grüne Lunge", Sept. 2008-2010
...Enge Betonstraßen winden sich durch Bananenpflanzungen und sumpfige Kokosnußgärten, und schmale Wandelstege verlieren sich im schattigen Dickicht zwischen Bambushecken und hohen Urwaldriesen, von denen haarige Luftwurzeln wie filzige Bartzotteln bis zur Erde herunterbaumeln...
Die Höhlen von Khao Yoi, Juli 2010
...Unten erreicht man eine große finstere Kaverne, die nur in ihrem hinteren Bereich aus einem schmalen Felsenspalt etwas Licht erhält.....Auf hellen Marmorplatten sind die Namen all der formidablen Spender eingraviert, die mit ihren großzügigen Unterstützungsleistungen aus dieser Höhle einen glanzvollen Ort der Andacht und des Andenkens gemacht haben...
Mit dem Stromableserboot auf dem Klong Bangkok Noi, Feb. 2010
Ein Stimmungsbericht mit Bildern in zwei Folgen
Früh schon stand ich auf. Sehr früh. Bangkok ächzte noch unter den Striemen der Nacht. Das Frühstück ließ ich aus. Es war ohnehin zu früh. Nüchtern wollte ich sein, stocknüchtern. Der Geist sollte so klar sein wie das Trinkwasser, das ich aus dem Hotelkühlschrank mitnahm. Die Girls hinter der Rezeption nickten stumm und ein wenig übernächtigt, als ich vorüberging. Draußen verharrte ich einen Moment und hielt die Nase in die Luft. Dünn war sie, mit flaumigen Tupfen von Frische, aber völlig geruchlos und ohne alle Bewegung.....Noch immer lag der Wat im Dunkeln. Nur über seiner Ostmauer kroch kaum merklich eine schüchterne Blässe herauf, die sich wie eine farblose Membran vor das lastende Schwarz der Nacht schob und erahnen ließ, daß der neue Tag nicht mehr fern sein würde.
Retro-Shopping in der Tropennacht
Der neue Lifestyletreff der jungen Bangkoker Szene, Jan. 2013
...Ein Eldorado für Retrofans und Kunstliebhaber, und ein Juxtreff cooler Partygänger, die im kühler werdenden Odem der Nacht zwischen patinalastigen Memorabilien und skurrilen Vergangenheitspretiosen flanieren oder im molltönenden Schummerlicht kultiger Mobilbars selbstvergessen bei Cocktails, Whisky und kühlen Bieren sitzen.
Andere Artikel sind ihrem Inhalt angemessen eher nüchtern-informativ, dokumentarisch und erstklassig recherchiert.
Eine wirklich empfehlenswerte Webseite, in der man bei einem Glas Wein gemütlich wie in einem spannenden Buch stöbern kann. Und wenn dieser Thai-Spezi mal nicht auf einem der vielen Märkte Exotisches probiert, sich durch irgendeinen Dschungel kämpft oder auf einem Floß durch die Landschaft gleitet, nimmt er an seinem PC Anfragen entgegen, mit ihm zusammen die besonderen Orte Thailands zu erkunden. (info@thailandprivat.com)
Viel Vergnügen wünscht Manfred Spies
am 1. Februar 2013
Ich gebe bei google „Thailand“ und „Blindheit“ ein und stoße auf eine Seite mit dem Titel „Auswandern nach Thailand – Könnte Blindheit ein Vorteil sein“. Der Artikel ist drastisch, informativ, aber wohl ironisch gemeint.
https://sites.google.com/site/thailandprivat/home/dies-und-das/auswandern-nach-thailand-wie-blind-muss-man-sein
Ich lese andere Beiträge und kann stundenlang nicht mehr aufhören. Das ist ja ein Schreibstil, den man literarisch nennen kann! Eine so anspruchsvolle Seite habe ich ja noch nie im Web gesehen, ganz zu schweigen von dem von Ausdrucks-, Orthographie-, Grammatik- und Kommafehlern wimmelnden Forengestammel. Da formuliert ein Paul Martini Reisebeschreibungen der ganz besonderen Art. Und er benutzt als offensichtlich sehr gebildeter Autor auch Fremdwörter, die zum Beispiel ein Nachbar, der mir kürzlich „Hilluziationen“ unterstellte, nur mit einem speziellen Lexikon lesen könnte. Für wen also schreibt Paul Martini?
Nach eigenen Angaben verfasst er Berichte von seinem Wohnort Hua Hin aus für eine Nischengruppe anspruchsvoller Touristen. „Von hier aus unternehme ich Ausflüge in die Region und Reisen in die Nachbarländer. Meine Entdeckungstouren, die mich hauptsächlich in die Region Bangkok – Petchaburi – Hua Hin führen, präsentiere ich auf meiner Webseite www.thailandprivat.com. Es sind Ausflüge in die eher weniger bekannten Ecken des Landes, zu ökologischen Aufbauprojekten und touristisch eher vernachlässigten Besuchszielen, an denen die Reisenden normalerweise vorbeiziehen....Meine Absicht war: die Darstellung eines anspruchsvollen Zugangs zu diesem Land in einer informativen, doch gleichfalls niveauvollen Leseform, mit gründlich recherchierten Beiträgen, mit entwicklungs-geschichtlichen Hintergründen und mit glasklaren, nachvollziehbaren Fakten. Kein Brimborium, kein Geschwafel, sondern handfester Nutzen."
Ich habe bei der Lektüre sehr viel erfahren und gelernt und werde - wie viele seiner LeserInnen auch - seine Tips begeistert für eigene Erkundungen nutzen.
Beispiele für seinen Schreibstil:
Prapradaeng - Bangkoks "Grüne Lunge", Sept. 2008-2010
...Enge Betonstraßen winden sich durch Bananenpflanzungen und sumpfige Kokosnußgärten, und schmale Wandelstege verlieren sich im schattigen Dickicht zwischen Bambushecken und hohen Urwaldriesen, von denen haarige Luftwurzeln wie filzige Bartzotteln bis zur Erde herunterbaumeln...
Die Höhlen von Khao Yoi, Juli 2010
...Unten erreicht man eine große finstere Kaverne, die nur in ihrem hinteren Bereich aus einem schmalen Felsenspalt etwas Licht erhält.....Auf hellen Marmorplatten sind die Namen all der formidablen Spender eingraviert, die mit ihren großzügigen Unterstützungsleistungen aus dieser Höhle einen glanzvollen Ort der Andacht und des Andenkens gemacht haben...
Mit dem Stromableserboot auf dem Klong Bangkok Noi, Feb. 2010
Ein Stimmungsbericht mit Bildern in zwei Folgen
Früh schon stand ich auf. Sehr früh. Bangkok ächzte noch unter den Striemen der Nacht. Das Frühstück ließ ich aus. Es war ohnehin zu früh. Nüchtern wollte ich sein, stocknüchtern. Der Geist sollte so klar sein wie das Trinkwasser, das ich aus dem Hotelkühlschrank mitnahm. Die Girls hinter der Rezeption nickten stumm und ein wenig übernächtigt, als ich vorüberging. Draußen verharrte ich einen Moment und hielt die Nase in die Luft. Dünn war sie, mit flaumigen Tupfen von Frische, aber völlig geruchlos und ohne alle Bewegung.....Noch immer lag der Wat im Dunkeln. Nur über seiner Ostmauer kroch kaum merklich eine schüchterne Blässe herauf, die sich wie eine farblose Membran vor das lastende Schwarz der Nacht schob und erahnen ließ, daß der neue Tag nicht mehr fern sein würde.
Retro-Shopping in der Tropennacht
Der neue Lifestyletreff der jungen Bangkoker Szene, Jan. 2013
...Ein Eldorado für Retrofans und Kunstliebhaber, und ein Juxtreff cooler Partygänger, die im kühler werdenden Odem der Nacht zwischen patinalastigen Memorabilien und skurrilen Vergangenheitspretiosen flanieren oder im molltönenden Schummerlicht kultiger Mobilbars selbstvergessen bei Cocktails, Whisky und kühlen Bieren sitzen.
Andere Artikel sind ihrem Inhalt angemessen eher nüchtern-informativ, dokumentarisch und erstklassig recherchiert.
Eine wirklich empfehlenswerte Webseite, in der man bei einem Glas Wein gemütlich wie in einem spannenden Buch stöbern kann. Und wenn dieser Thai-Spezi mal nicht auf einem der vielen Märkte Exotisches probiert, sich durch irgendeinen Dschungel kämpft oder auf einem Floß durch die Landschaft gleitet, nimmt er an seinem PC Anfragen entgegen, mit ihm zusammen die besonderen Orte Thailands zu erkunden. (info@thailandprivat.com)
Viel Vergnügen wünscht Manfred Spies
am 1. Februar 2013
Montag, 21. Januar 2013
Thailand-Winter in Pakchong
Aus Deutschland erreichen uns Meldungen über einen inzwischen eisigen Winter mit Dauerschnee und glatten Straßen. Das weckt besonders bei Luck schöne Erinnerungen. Vor 2006 hatte sie noch nie realen Schnee erlebt.
Aber mitten im Winter wachst und blüht es im Garten paradiesisch und die wunderbar weiß blühenden Winterbäume erfreuen mich ganz besonders.
Mittags, wenn ich die Markisen ausrolle um die Sonnenhitze vom Wohnraum abzuhalten und ich in der Badehose arbeite, hat Luck immer noch die lange Hose und Socken an und der Pullover wärmt den ganzen Tag.
Bin mal gespannt, wann die aus Deutschland mitgebrachten Heizöfchen rund um den Frühstückstisch aufgebaut werden. Dann schockiere ich die beiden mit einem FKK-Outfit. Manchmal träume ich davon, mich flügellos in die Lüfte zu erheben, der täglichen Thai-Comedy zu entschweben und alles aus einer Vogelperspektive zu betrachten.
Winterliche Grüße von Manfred am 21. Januar 2013
![]() |
| Winter im Garten in Düsseldorf |
Auch bei uns in Thailand ist Winterzeit. Das Frühstück findet wegen der "Kälte" nicht oben auf der Terrasse statt, sondern in der warmen Küche. Außentemperatur 14 Grad. Innentemperatur 19 Grad. Brrrrr! Meine Frühstücksgesellschaft hat meine Wollmützen, Rollkragenpullover und Felljacken ausgepackt.
![]() |
| Der verwaiste Frühstücksplatz mit herrlichem Blick |
Mittags, wenn ich die Markisen ausrolle um die Sonnenhitze vom Wohnraum abzuhalten und ich in der Badehose arbeite, hat Luck immer noch die lange Hose und Socken an und der Pullover wärmt den ganzen Tag.
Bin mal gespannt, wann die aus Deutschland mitgebrachten Heizöfchen rund um den Frühstückstisch aufgebaut werden. Dann schockiere ich die beiden mit einem FKK-Outfit. Manchmal träume ich davon, mich flügellos in die Lüfte zu erheben, der täglichen Thai-Comedy zu entschweben und alles aus einer Vogelperspektive zu betrachten.
Winterliche Grüße von Manfred am 21. Januar 2013
Abonnieren
Posts (Atom)

































