Donnerstag, 24. Mai 2018

Thailand: Im Wein liegt die Wahrheit?

In vino veritas - Im Wein liegt die Wahrheit. (Oder auch nicht)

Der römische Historiker Tacitus beschrieb, wie Germanen bei Ratssitzungen immer Wein tranken, weil sie glaubten, niemand könnte effektiv lügen, wenn er betrunken ist.

Schön wär´s. Auch in Thailand steigt die Nachfrage nach Wein. Wenn nach einem Fest oder einem guten Essen mit viel Weingenuss nur Ehrliches geäußert würde, gäbe es weniger Missverständnisse aber vielleicht noch mehr Streit. Und was in WAHRHEIT in den Flaschen drin ist.....

In Thailand wird Wein in verschiednen Gebieten produziert, wenn die Böden und das Klima geeignet sind. Winzer am Khao Yai, südwestlich von Bangkok und in Hua Hin sind zu nennen.



Edel-Winzer mit für meine Geldbörse inakzeptablen Preisen



Wie viele andere Ausländer hier in Thailand trinke ich gern einen trockenen Wein. Bier hat viel Malz und erzeugt einen sprichwörtlichen „Bierbauch“. Aber der Thai-Wein hat zu Recht einen schlechten Ruf und ist extrem teuer. Bei den Winzern stehen Flaschen erst ab 800 Baht bis 6000 Baht im Angebot. Oft ist die Qualität vergleichbar mit einem Chardonnay oder einem Shiraz bei aldi oder Lidl für 2,99 € die Flasche. 

Preise bei Gran Monte / Khao Yai

Preise bei Gran Monte / Khao Yai


Bisher gab es in Thailand eine Alternative: MONT CLAIR weiss und rot aus Südafrika, abgefüllt von Siam Winery. 
Den Weissen gab es bei Makro in 3-, 5-(899,.-) und 8-(1260,-)Liter Boxen. Bei Tesco gab es 10-Liter Boxen für 1580,- Bath. Auf ein Liter umgerechnet hatte ich für etwa 160,.- Baht ein Liter eines Tisch-Weines von der Farbe, vom Duft und vom Geschmack her absolut akzeptabel. Gemessener Restsüße 0,4 g/l
Mit den aromatisch-floralen Ansprüchen eines Sommeliers gebe ich mich angesichts des Inhalts meiner Geldbörse nicht ab.

Eine andere Alternative war ein kalifornischer Wein in 4-Liter Boxen von Peter Vella für 799,. Baht bei BigC. Das gibt es bei uns nicht. Jetzt sind online ein Pack mit 4x0,75l zu haben.





Etwa zur Songkran-Zeit 2018 wurden die Mont Clair-Angebote weniger. Wir dachten, das wird nach Songkran alles nachgefüllt. Nix da. Es gab noch vereinzelt 3-Liter-Boxen für 899,- und 5-Liter-Boxen für 1289,-. Das war bisher der Preis für 8 Liter!!!

In den Märkten wurde uns gesagt, die Boxen wird es in Zukunft nicht mehr geben. Die Restbestände würden wegen des knappen Angebots stark verteuert verkauft. „Im Wein ist Marketing, im Wein ist Gier“. 

Ich wollte es genau wissen und schrieb an Siam Winery. Die Antwort ist enttäuschend.(s.u.) Soll ich mich nun auf Sodawasser und ein gelegentliches Bier umstellen? WIE SIEHT ES BEI EUCH AUS?
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Dear Khun Manfred Spies,
Thank you for your email. Due to the high demand on our products during high season, we are facing a stock shortage problem at the moment. Regarding Mont Clair 5L, 8L and 10L, these items are discontinued, but we have recently just launched Mont Clair new 3L bag in box at any modern trade channels now.  

We are sorry for your inconvenience and thank you so much for your understanding and supporting in our product.

Best regards,

Wanchard Boonsom
Siam Winery Customer Service
24.May 2018
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Es wird wahrscheinlich den Mont Clair nur noch in 3-Liter Boxen für 998,- Baht geben, das sind etwa 8,50 €. Der Mont Clair abgefüllt in 2-Liter-Flaschen kostet jetzt schon 798,- Baht, das sind pro Liter 400,- Baht, ein Aufschlag auf den bisherigen Literpreis von 150%!!! 

Wie es bei Peter Vella aussieht, muss recherchiert werden.


Vermutung: Eine Weinmafia, Arm in Arm mit der Regierung, ist sauer über die Preisschere zwischen einheimischen und importierten Weinen. Nun sagt Siam Winery ganz gelassen, „Wir holen uns weniger Wein aus Südafrika und bezahlen nicht die hohen Zölle. Wir verkaufen den Wein in kleineren Mengen zu hohen Preisen. Unser Gewinn wird größer.  Da sind wir beliebt bei der Konkurrent und bei der Regierung.“ Kann sein.

Vielleicht sollte man als Alternative zum Alkohol mal ein Pfeifchen rauchen und alles gelassen sehen.


Manfred Spies, 25.Mai 2018

Freitag, 18. Mai 2018

Thailand Isaan Pakchong (Teil 2), Talingpling

Thailand Isaan Pakchong
Freitag, 18. Mai 2918
Fortsetzung Nr.1 meines Beitrags vom 13.5.18
Welches der vielen, interessanten Themen soll ich mir raus picken und beschreiben und bebildern? Ich mache es mir einfach und nehme eine Frucht, mit der wir heute beschäftigt waren: TALINGPLING
Die will hier keiner mehr im Garten haben, und unsere Marmelade aus Talingpling ist allen zu sauer. 
Das Bäumchen fand meine Frau mit ihren Erfahrungen von der elterlichen Farm im Urwald der Nachbarschaft. Inzwischen ist nach drei Jahren ein Baum gewachsen, der uns gut bedient.


Talingpling heisst auf den Philippinen Bilimbi, im Internet finde ich einen Hinweis auf den Carambora-Baum. Ist mir alles nicht so wichtig. Die Frucht ist extrem gesund und sauer, und sauer macht angeblich lustig und schmeckt mir mehr als süß.

Da wir schon von anderen Früchten über 20 Marmeladen im Schrank haben, wird auch diese Ernte ausschließlich für Saft verwendet. Und dieser Saft ist Spitze. Wir haben auch gut tragende Zitronenbäume, wir hatten sogar die Jumbozitrone als Exoten. Aber wir benutzen für Küche und Cocktails nur noch Talingpling.


Es gibt sicher in jedem Thai-Haushalt auch einen Entsafter für die Unmengen von Thai-Früchten. Wir benutzen den über 30 Jahre alten braun-Entsafter meiner Mutter und es geht schnell, wenn auch das Reinigen des Geräts umständlich ist.
Mich würde interessieren, welche Erfahrungen in anderen Teilen des Isaan mit dieser Frucht gemacht werden.
Grüße von manfred
Wer sich für andere Früchte in unserem Garten interessiert - bitte, hier ist ein Link.

Dienstag, 15. Mai 2018

Thai-Logik, 15.Mai 2018

Freund, Monsun, Logik

Gestern gab es den täglichen Sommertag in Pakchong, d.h. es war ein heisser Vormittag mit strahlender Sonne in blauem Himmel und nachmittags kam der Starkregen mit Sturm. 
Mein Freund sollte heute aus der Schweiz kommen und ich reinigte das Haus und mein Gartenhelfer säuberte ein weiteres Mal den Aussenbereich von den gestrigen Monsun-Andenken. Es war morgens wieder sehr heiß und wir tranken viel Wasser.


Mittags aßen wir mit dem eingetroffenen Eddy und er fragte, ob meine Facebook.Fotos über den Monsunregen und die Überschwemmungen historische Dokumente seien. Ich erklärte ihm lachend, er soll mal ein paar Stunden warten und das aktuelle Tagesgeschehen erleben.

Die Geschichte nahm ihren Lauf. Es gab ein Gewitter mit Wassermengen, wie ich sie hier selten erlebt habe. Noch nie war unser BEPFLANZTER GARTEN überschwemmt. 





Die Regenrinne in der oberen Etage konnte das Wasser nicht abfließen lassen und knickte herunter.

Nach 20 Minuten war der Spuk vorbei Die Wassermassen aus den Bergen trafen danach ein, aber wie! 
Natürlich waren die fast ebenerdig gebauten Nachbarhäuser und Gärten wieder mit lehmiger Brühe überflutet. Warum? Die Wassermassen knallen gegen die Begrenzungsmauen. Da sind vertikal Betonstäbe in die Erde und horizontal dazwischen Hohlblocksteine verbaut. Die werden vom Wasser unterspült und damit hat die Brühe freie Bahn.

In  Gegenden, wo so etwas passiert, wäre es logisch und vernünftig, vorbeugende Baumaßnahmen anzuwenden. Das machen aber auch gelernte Architekten nicht. Die Bauherren reden nur noch von Arschitekten.
In unserer Nachbarschaft haben die Besitzer solcher Häuser die Flucht nach Deutschland als Ausweg gewählt. Der Architekt, dem ja nach Pachtablauf Land und Häuser sowieso gehören, kauft zurück, säubert frustriert nach jedem Regen und renoviert. Meine Frau fragte, warum nicht die Ursache der Schäden beseitigt wird, die kaputten Begrenzungs-Mauern. „Ich will säubern, renovieren, neue Tore bauen und so schnell wie möglich verkaufen. Die Mauern sind Sache der Käufer.“ 
Das ist Thai-Logik. Er wird die Häuser nicht verkaufen, weil sich die potentiellen Käufer mit den Nachbarn in der Umgebung unterhalten werden.



An manchen anderen wasserumspülten Villen stehen vor der Tür große Spiegel zur Abschreckung böser Geister und Kanaldeckel wurden zugemauert, weil dort ein großes Geisterhaus aufgestellt werden musste. Leider soll der Glaube zwar Berge versetzen können, aber Wassermassen kann er offenbar nicht umleiten.





Buddha hat Ursache und Wirkung als fundamentale Grundlagen seiner Philosophie beschrieben. Aber Buddhismus ist in Asien Glaube geworden, nicht Wissen. Die Fragen nach den Ursachen für Glück und Unglück, Erfolg und Misserfolg usw. werden in Thailand nicht gestellt. Darauf haben Autoren wie Rainer Krack, Günther Ruffert, Jerry Hopkins u.a. hingewiesen. Der von mir bewunderte Sulak Sivaraksa, der wegen seiner zupackenden Logik und manchmal kompromisslosen Schlussfolgerungen ein Dorn im Auge der Thai-Politik ist, fordert logisches und eigenständiges Denken und eine ganz andere Bildungsvermittlung im Elternhaus, in Schulen und Universitäten. 


Wenn aber zu einer minimalsten Betrachtung von Ursache und Wirkung und den logischen Konsequenzen nicht einmal Architekten und Akademiker wie Lehrer fähig sind, wie will man es dann von den einfachen Menschen erwarten? Es wird also weiterhin Früchte und etwas Whisky in den Geisterhäuschen und viel Wasser in den Thai-Häusern geben.


Manfred Spies, 15.Mai 2018

Samstag, 12. Mai 2018

Blog oder Facebook?

Eine Testfrage am 13.Mai 2018

In Facebook-Beiträgen kann man Fotos anklicken und anschließend schön groß mit allen Details sehen. Nachteil: Die Fotos stehen außerhalb der begleitenden Texte.

Im Blog sind die Fotos wie in einem Buch oder Zeitungsartikel dort, wo sie sinngemäß zum Text stehen sollen. Nachteil: Sie lassen sich nicht anklicken und vergrößern.

Für mich und für mein Archiv ist es einfacher und befriedigender, einen Blog-Artikel zu schreiben. Und wenn ich berücksichtige, dass die meisten (?) die Fotos sowieso auf dem kleinen Handy-Monitor betrachten, scheinen meine Sorgen unbegründet.

Was denkt und wollt ihr?

Hier ein paar Testfotos, die allerings sehr detailreich sind. Das ist nicht immer so.

Blog-Einstellung "Groß"

Blog-Einstellung "Large"

Blog-Einstellung "Large"

Blog-Einstellung "Groß"

Blog-Einstellung "Large"

Freitag, 11. Mai 2018

Kalk im Wasser? Hilfe ist möglich! Nachtrag zu den Beiträgen aus dem April 2014

Dieser Nachtrag ist speziell für Peter Nay in Chiang Mai und evtl einige andere geschrieben, die vor ähnlichen  Verkalkungen (im Wasser!) stehen.

In den beiden früheren Artikeln ist eigentlich alles gesagt und dokumentiert, was man über gutes Wasser auch in Thai-Haushalten wissen muss. Nach nun 4 Jahren wollte ich meine Infos überprüfen und aktualisieren. 
Es gibt nur den Hinweis auf neue Hersteller. Von unserer Firma, die uns alle Geräte und die Montage 2014 für 20.000,- Baht lieferte, fehlt leider ein Signet. An den Techniken hat sich nichts geändert.

Wir sind nach wie vor mit unserer Anlage sehr zufrieden. Wir bekommen bakterienfreies Trinkwasser aus allen Leitungen des Hauses und an Armaturen und ALLEN Fliesen gibt es die früheren Verschmutzungen und Verkalkungen nicht mehr.  Mein Freund Paul reklamiert nur bei seinen Besuchen, dass das Wasser sehr weich ist und er ausgiebig duschen muss, um den Seifenschaum weg zu bekommen. Na ja, wenn nichts Schlimmeres gibt!

Erklärungen findet man bei den Fotos.

Einer unserer Baumärkte...

...riesig mit den Produkten der wichtigsten Firmen, mit ALLEM, was man in europäischen Märkten findet und mit einem absolut serviceorientierten Personal. Sofort ist auch jemand da, der Englisch spricht.

Mein Lieblings-Baumarkt

Unsere Anlage von vor 4 Jahren. Leider gibt es kein Firmensignet. Könnte ich aber von dem Monteur, der das Spezialsalz nachfüllt,  erfahren

Das ist die zusätzlich eingebaute Bestrahlungsanlage gegen Bakterien

Einer der Hersteller

Einer der Hersteller

Ein anderer Hersteller. Scheint mir der beste zu sein. Teuer?

Katalogseite von Clinice Water

Katalogseite von Clinice Water

Katalogseite von Clinice Water

Geräte von Clinice Water

Manfred Spies, 12.5.2018

Sonntag, 6. Mai 2018

Thailand, Isaan (Nordosten), Pakchong (Teil 1)

Der ISAAN (oder ISAN) ist eine Region in Thailand. Neben der südlichen, der zentralen und der nördlichen ist sie die nordöstliche Region Thailands. Mit 168,854 Quadratkilometern  das größte dieser Gebiete. Einwohnerzahl 22,24 Mio.. Dagegen hat das zweitgrößte Gebiet, der Norden, 96.691 Quadratkilometer mit nur  6.316 Mio. Einwohnern.


Wir leben in Pakchong, Provinz Nakhon Ratchasima am Khao Yai-Nationalpark, ganz im Süden des Isaan. Normalerweise ist hier das Klima deutlich kühler als in Bangkok und vor allem weniger feucht als im Süden. Pakchong liegt etwa 300 Meter höher als Bangkok und die höchsten Berge im Nationalpark sind über 1000 Meter hoch. Im Internet bei Wikipedia kann man viele Daten über die Provinz, den ältesten und drittgrößten Nationalpark Thailands und die Stadt Pakchong erfahren. Über die Schönheit der Gegend und über Sehenswürdigkeiten  erfährt man dort wenig, vor allem nichts außerhalb der touristischen Trampelpfade. Aber wir können helfen wenn es hier Interesse gibt(?).
Ich zeige euch nur ein paar Bilder. Diese sind jeweils kurz erklärt, damit ihr wisst, worum es geht. Es sind erst einmal nur ein paar Fotos, die verschiedene Aspekte und Eindrücke vermitteln sollen. Später möchte ich mich mit einzelnen Themen und Aspekten "meiner" Stadt und der Umgebung beschäftigen. Da gibt es Sensationelles, Schreckliches, Schönes und Komisches. Wer Lust hat, kann mich gern begleiten. 

Wer ganz große Lust hat, kann uns auch gern besuchen. Wir haben zwei sehr schöne Gästezimmer, aber wir nehmen Gastfreundschaft beim Wort. Wer unser "Gast" und unser "Freund" ist, bezahlt natürlich nichts. So war es bisher immer. Wenn sie/er uns mal zum Essen einläd, ist das genug. Und ich bin ein leidenschaftlicher Guide, ganz ehrlich.




Die drei Karten zeigen deutlich unsere Lage im Isaan


Geographische Daten







Blick auf Pakchong von einem unserer Bergtempel


Natürlich gibt es in Pakchong und im Khao Yai-Gebiet viele Hotels und Hostels von Tagespreisen ab 250,- Baht bis zu 7000,- Baht in den Resorts am Khao Yai Park. Von dort ist es aber ein weiter Weg in die Stadt. Wir empfehlen unseren Gästen, wenn sie nicht bei uns bleiben wollen, ein Hotel im Zentrum . Es liegt schön an unserem sich durch die Stadt schlängelnden Flüsschen und ist preiswert (Hotel Rim Tarn Inn) Wir machen hier keine Reiseempfehlungen und keine Werbung. Häuser oder Institutionen, die von uns beschrieben werden, wissen davon gar nichts.


Test-Frühstück im Rim Tarn Inn


In und um Pakchong herum kenne ich inzwischen etwa 30 Tempel und habe sie fotografiert. Ich bevorzuge kleine, ruhige Orte. Da kann ich mich hinsetzen, entspannen und meditieren.
Dieser kleine Tempel, Wat Pimparam in unserer direkten Nähe, ist auch wegen seiner Ästhetik einer meiner Lieblinge. Keine Farben, kein Gold, ganz anders als das Übliche.



Ein  anderer, kleiner Tempel in der üblichen Machart.


Wat Luang Pho Tho, etwa 40 Minuten mit dem Auto in Richtung Korat. Ein riesiges Areal in dem immer Neues entsteht. Aber für mich zu viele Besucher.




Dieser Tempel ist eine Weltsensation: Völlig schmuck- und farblos wurde ALLES aus Sandstein gefertigt. Handläufe, Türen, Fensterläden - alles. Das gibt es als aktuellen Bau nicht noch einmal auf der Welt. Dies ist meine absolute Nummer 1 in der Ästhetik. Ein Ort der Beruhigung.


Kultur und Museen gibt es auch in dieser ansonsten unruhigen Stadt. Eine wohlhabende Familie reist ununterbrochen durch die ganze Welt und sammelt. Sie sammeln alles Alte, Skurrile und auch Kitsch. Wer gerne mal über Flohmärkte schlendert ist hier für ein paar Stunden richtig. Und wenn sie/er genug gesehen hat, läd ein großes Restaurant (auch am Fluss) zum Genießen ein.



Aus China hat man eine Sammlung erotische Porzellane besorgt. Zur Sicherheit vor Exzessen (hahaha) wird die Sammlung im prüden Thailand BLAU beleuchtet. Ich lache mich schlapp.

Sie haben zwei Besucher in der Woche. Sie besitzen ein Zehntel des Inhalts meiner Bücherregale. Das ist Thai-Kultur pur! 


Zum Glück findest du bei uns zwischen der üblichen architektonischen Verschandelung und der Verhunzung der Dörfer mit verrostetem Wellblech auch noch schöne, alte Holzhäuser.


Daneben gibt es eine Vielzahl fantastischer Wochenendhäuser (!) der reichen Eliten aus Bangkok. bauhaus, Gropius, Corbusier u.a. lassen grüßen.


Auch der Staat baut manchmal modern. In unserer Nähe entsteht ein Bio-Institut.


Aber der Thai-Normalo wohnt seit Generationen anders und entsorgt den Plasik-Müll wie die Großeltern die Bananen-Abfälle.


Wenn du von dem vielen Laufen Ruhe brauchst, gibt es dazu mitten in Pakchong neben einem Shop mit Kaffee, Cappuccino und Espresso dazu Gelegenheit


Meer und vermüllte Strände haben wir nicht. Aber mehrere Schwimmbäder für 60 Baht Tagespreis. Wenn du 20 Baht drauf legst, kannst du auch den Fitnessraum mit 20 Geräten benutzen.


Schön, groß und auch zum Bahnenschwimmen geeignet.


Als Alternative zu weiterer Bewegung bieten sich leibliche Genüsse an.


Pachchong hat zwei große Tagesmärkte und viele kleine Fressgassen. Außerdem gibt es den immer noch originalen Nachtmarkt und den Wochenendmarkt am Samstag


Es gibt massenhaft zu Futtern, auch manch ungesunde Sachen. Aber mit den wirklich köstlichen Nuss- und Schokokuchen für 10 Baht versüßen wir unsere Frühstücke.


Natürlich kann man - wie hier in einem Weingut-Restaurant mit Blick auf die Weinfelder - in Nobel-Restaurants und Resorts in der Nähe des Nationalparks fürstlich speisen.


 Dasselbe gilt auch für Pakchong-Stadt und Restaurants, die von uns aus mit dem Fahrrad zu erreichen sind. (Hier Nan Nam-Restaurant)


Ja, was ist das denn? Bergisches Land? Taunus? Schwarzwald? Das ist der Blick von oben auf eine Tomatenfarm und die Umgebung. Die Tomaten durften wir kostenlos selbst ernten, die Preise waren im Keller und das Ernten für die Märkte zu teuer.


Landschaft in der Umgebung von Pakchong. Spezialität für Kletterer.


Die Umgebung von Pakchong ist Farmland, auch mit erfolgreichem Bioanbau. Für den Besucher gibt es viel zu sehen, hier Mangoblüte.


Dschungel im Khao Yai-Nationalpark


Wasserfall m Khao Yai-Nationalpark


Die TOSCANA-Siedlung am Khao Yai-Nationalpark. Hemmungslose Architektur-Kopien a la USA. Ich warte immer noch auf eine Kopie von Schoss Schwanstein durch einen Bier-Milliardär.


Landschaft in der Nähe von Pakchong (Jim Thompson Farm)


An einer Zufahrt zum Lam Thakong-Stausee


Lam Thakong Stausee bei Niedrigwasser


Gute Straßen, wunderbar überwachsen


Wer immer noch nicht genig erlebt hat, fährt abends gegen 18 Uhr an einen Felsenberg am Rande des Nationalparks und wartet darauf, dass angeblich 3 Millionen Fledermäuse mit lautem Rauschen eine Höhle verlassen. Der "Ausflug" dauert etwa 20 Minuten. Ein großartiges Spektakel. 




Das war es für heute und ich verabschiede mich mit einem kalten Hellen oder beliebigen Cocktails

Manfred Spies, 7. Mai 2ß18