Samstag, 23. August 2014

Thailand-Märchen: Hund im Glück?

Unser Straßenhund TOTO rennt leider ganz freundlich auf alle Hunde und Menschen zu, um sie wedelnd zu begrüßen. Oft wird er dann gebissen und manchmal von verärgerten Passanten geschlagen. 

Aber die kleinen Welpen in der Nachbarschaft lieben ihn sehr und spielen gern mit ihm. Auch ich habe diese kleinen, ausgesetzten Winzlinge gern und sie rennen auf mich zu, wenn sie mich von weitem sehen.




Eines der Winzlinge wurde anscheinend mal im Rudel der Straßen- und Waldhunde beim Futterstreit gebissen. Die Wunde schien zu verheilen, war aber in dem warmen Klima sofort von Millionen Bakterien besetzt und es entstand eine Eiterbeule groß wie ein Hühner-Ei.

Ich bemerkte das bei meinem morgendlichen Rundgang mit den eigenen Hunden und transportierte die kleine Hündin sofort in die Tierklinik, auch wegen des horrenden Zeckenbefalls am Körper, an den Augen, Ohren und Genitalien. „Bonus“ – so war der Winzling von meiner Familie genannt worden, die ihn hin und wieder fütterte, – musste operiert werden. Sie sollte einige Tage in der Klinik bleiben. Das Wehgeschrei der kleinen Hündin veranlasste die Ärzte, sie sofort abholen zu lassen. 
Sie schien die OP ganz gut verkraftet zu haben, denn in meinen Armen, die sie seit Wochen kannte, machte sie einen sehr lebendigen Eindruck.
Die Wunde musste täglich gesäubert werden. Außerdem gab es jeden Tag zwei Injektionen. Wir entschlossen uns, diesen kleinen Straßenhund bis zur völligen Genesung bei uns aufzunehmen. Ob die bei uns wohnenden vier erwachsenen Hündinnen und Rüden das akzeptieren würden, blieb abzuwarten.

Was uns aber dann zu Hause sehr erstaunte, war ein regelrechter Kampf unserer Hunde um die Sorge für dieses Baby. Der Gewinner war unser relativ zahnloser TOTO, der mit aller Macht und ohne die entsprechenden Kampfwerkzeuge seine Liebe zu der kleinen Bonus verteidigte. (Er hat als ausgesetzter Markthund nur Obst- und Gemüseabfälle zu fressen bekommen, war immer krank gewesen und hat keine Zähne entwickeln können). 


Wir mussten die kleine Patientin aber vor dem vehementen Zuneigungsspektakel von Toto und den anderen Hunden schützen. Also kam die Patientin, die in der Klinik vor der OP geduscht und von allen Blut saugenden Insekten befreit worden war, ausnahmsweise in den Wohnraum. Alle potentiellen Mütter und Väter und Betreuer blieben wie immer draussen.

Das gefiel Toto gar nicht, und er versuchte die trennende Scheibe zu entfernen. Als das mit den Pfoten und Krallen nicht funktionierte, glaubte er, die Scheibe weglecken zu können. Da das auch nicht die Nähe zu seiner kleinen Freundin verringerte, wurde er zunehmend enttäuscht und ärgerlich.






Seine kleine Freundin fand das hinter der Scheibe rührend und bat mit flehenden Augen: „Nun lasst ihn doch endlich rein zu mir!“


Das ging aber nicht so schnell. Und wenn wir hoffentlich jemand finden, der diese noch sehr junge Hündin an sein Haus gewöhnen und damit die Umgebung vor Ratten, Schlangen und Gangstern schützen will, sind die Freundschaftsverbindungen sowieso gerissen. That´s life. So dachten wir es uns.

Aber erst einmal blieb die kleine Bonus bei uns und kam natürlich an den folgenden Tagen zu Toto und den anderen Hunden. Wir achteten darauf, dass die erwachsenen Hunde nicht zu wild mit ihr umgingen.

Aber es kam anders.
In der Klinik wird viel geredet unter den Tierbesitzern und Erfahrungen werden ausgetauscht. Eine ältere Thai-Dame, die sehr geschmackvoll angezogen war und ihr graues Haar nicht gefärbt hatte, was ihrem Gesicht eine gewisse Vornehmheit verlieh, hörte die Geschichte von Bonus und unseren anderen ehemaligen Straßen- bzw. Waldhunden. Als wir nach der Behandlung von Bonus weggehen wollten, sprach sie uns an und fragte, ob sie die Behandlung von Bonus übernehmen dürfe. Luck und ich waren sprachlos, aber ehe wir etwas sagen konnten steckte die Dame Luck 5000,- Baht in die Hand, lächelte und verschwand. Da sagte Luck: „ Ist doch klar, die Hündin heisst BONUS!“

Ich kaufte daraufhin ein Los mit dem Datum des Glückstages und ein anderes mit den Alphabet-Stellen von BON. Außerdem war uns klar, dass wir diese kleine Glücksbringerin behalten, wenn sich sonst niemand findet, dem sie Glück bringen soll. Sollten wir gewinnen, wird geteilt mit anderen, die sich in schöner buddhistischer Tradition für Mensch und Tier in Thailand engagieren. (Warum sind das zu 90% Ausländer, die keine Buddhisten sind?)

Inzwischen ist Bonus so weit genesen, dass sie die Klinikbesuche zwar zitternd aber ohne Wehgeschrei erträgt. Sie tobt mit unseren Hunden durchs Gelände und spielt mit ihrer ehemaligen Familie, besonders mit dem Brüderchen, wenn ich sie dorthin führe.


Wenn sie den bulligen Peter spielerisch attackiert, erscheint mit das als ein völlig hoffnungsloser Kampf ungleicher Gegner.


 
Irgendwann ist sie müde und kann sich sorglos ausruhen. Nur der Verband stört und sollte weg sein.




"Mein Brüderchen und ich sind ganz liebe und sehr hübsche Hunde. Wen sollen wir beschützen und erfreuen und ihm Glück bringen? Bitte melden!“


Tel.: 044 (Pakchong)-363 393, Handy: 089-0597907




Luck, Mooy und Manfred, 23.August 2014
Es grüßen außerdem meine Schwägerin Jek, die unsere ersten Hunde Peter und Patty aus dem Monsunmatsch im überschwemmten Wald gerettet hat, die Hundemutter Tawan, ohne deren mütterliche Hilfe sie nicht überlebt hätten und unsere Nachbarin Margrit, die alle vom Millionärs-Nachbarn ausgesetzten Hunde füttert, ohwohl sie von ihnen jede Nacht massiv gestört wird.
Und es grüßen alle Tierärzte in Pakchong, die sich ein besseres Miteinander von Mensch und Tier wünschen.



Freitag, 20. Juni 2014

Thailand-Party-Lärm

Dies ist ein Nachtrag zu meiner Dokumentation der Lautsprecher in Thailand:
http://thailand-pimpaka.blogspot.com/2014/05/thailang-peng.html

Das Wort "Lautsprecher" ist für das, was die Thailänder bei Parties aufbauen, eine totale Untertreibung. Es müsste heißen "Bomber-Boxen", "Donner-Dröhner" oder ganz einfach "Krach-Kästen", denn was der normale Mensch unter Musik versteht, kommt da sowieso nicht raus.

Wie ich in meinem Blog "Päng" schrieb, wird in Thailand mit zweierlei Maß gemessen. Macht ein Ausländer laute klassische Musik, die auch noch 200 Meter weit hörbar ist, wird sofort die Polizei gerufen. Vielleicht auch deshalb, weil Thailänder klassische Musik als extrem störend empfinden.
Für Thailänder ist es völlig normal, wenn zu den Bässen einer Partyband in der Nachbarschaft die Gläser im Schrank klirren und die Babies in den Bäuchen der Schwangeren anfangen zu strampeln.

In den Wochen nach meinem Geburtstag hatten wir alle paar Tage das zweifelhafte Vergnügen der üblichen Thai-Beschallung aus viel größerer Entfernung. Klassische Musik oder für unsere Ohren angenehme Töne waren nicht dabei, und ich bin da mit meiner großen Sammlung an World-Musik aus dem Orient, Afrika und Lateinamerika viel gewöhnt und sehr tolerant.

Aber heute beim Frühstück um 7 Uhr wunderte ich mich über das Dröhnen der Bässe aus Thaiboxen in einem Nachbardorf. Ich wollte wissen, was los ist. Meine Frau Luck konnte den Ansagen einwandfrei entnehmen, dass wieder ein Sohn für einige Wochen kahlgeschoren in ein Kloster geht. Das muss natürlich gefeiert werden. Ich radelte nach dem Frühstück in Richtung des Lärms und glaubte es nicht: Die Party fand in etwa 2 Kilometer Luftlinie Entfernung statt, mit dem Rad waren es fast drei Kilometer. Die Gastgeber waren keine wohlhabenden Leute, wie man an ihren Wohnhäusern sehen konnte. Wenn ich eingeladen wäre, würde ich dort sicher auch ungern etwas essen. Aber für das Anmieten der Krachtechnik wurde wohl erfolgreich gesammelt.

Ich machte ein paar Fotos und war wieder einmal in meiner Erfahrung über das Land des Grinsens bestätigt, in dem Rücksichtnahme, gleiche Rechte für alle und buddhistische Achtsamkeit Fremdworte sind.

Wohnhaus der Party-Gastgeber (1)


Wohnhaus der Party-Gastgeber (2)

Party-Band

Party-Band mit Lautsprechern direkt vor den Gästen

Die zweite Serie der Mammut-Boxen beschallte die wenigen Gäste in einer medizinisch nicht vertretbaren Lautstärke. Aber das ist den Thais ja egal. Hauptsache man kann angeben und die Party wird überall gehört.

Es ist vollkommen klar, dass solche "Lautsprecher" kilometerweit zu hören sind.




Manfred Spies, 21.Juni 2014 um 11 Uhr. (Mal sehen, wie laut es abends wird)

Montag, 16. Juni 2014

Thailand im WM-Fieber

Wenn man bedenkt, dass sich die Thailänder gern gegen Fremde abschotten, besonders dann, wenn diese ihnen zeigen, wie viel besser sie sind, so ist das beim Fußball gar nicht der Fall.

Die Thai spielen gern Fußball, obwohl das nicht ihr Nationalsport ist. Aber sie SPIELEN und das Kämpfen um den Ball und die Ballbeherrschung zu erlernen ist nicht ihre Sache. Das können wir täglich bei der weitgehend unkontrollierten Bewegung der Bälle auf den Fußballfeldern in unserer direkten Nachbarschaft beobachten.
Aber die Begeisterung für Fußball ist in Thailand groß. Und jetzt erst recht! Und dann heute Abend, wenn die Deutschen spielen!!! Die Portogiesen sind den Thai eher fremd.

Natürlich halten alle zu der deutschen Mannschaft, das konnten wir bei Gesprächen in den letzten Tagen immer wieder hören. Und meine Frau kennt sogar die meisten Spieler mit Namen. Ihr Liebling ist Müller mit der Nummer 13. Den kennt sie aus vielen Übertragungen in Deutschland.

Man muss also nicht denken, wenn hier mehrmals am Tag der Strom ausfällt, der Müll einfach durch Wegwerfen auf die Straßen entsorgt wird und auch die Akademiker in unserem Bekanntenkreis keinen einzigen Planeten benennen können,  dass wir zwischen Wilden im Urwald leben. Nein, die Militärjunta hat verordnet und dafür viel Geld ausgegeben, dass die WM-Spiele im Free-TV gezeigt werden. Und da ist bei uns heute für Luck die Zeit gekommen, die deutsche Fahne aufzuhängen und das Spiel Deutschland gegen Portugal life um 23 Uhr Thaizeit anzusehen.

Und jetzt kommt etwas Erstaunliches: Diese Übertragung im Thai-Fernsehen unterscheidet sich nicht von den professionellen Übertragungen, die wir aus Deutschland kennen. Lange vor dem Anpfiff werden in den Originalübertragungen Spieler-Portraits mit vielen Details gezeigt und es gibt ein Thai-Moderatorenteam, das sich bei der Kommentierung ergänzt und erstaunlich viel weiss. Der ganze Ablauf ist sehr informativ. Luck hat ihren Spaß, weil sie diese Originalbilder mit thailändischer Kommentierung erleben kann.

Das wollte ich nur mal zur Beruhigung der LeserInnen in Deutschland und den anderen Ländern gesagt haben. Das ist kein Fußball-Niemandsland. Wir müssen auf nichts verzichten - zumindest heute Abend am ersten Tag unseres WM-Interesses. Und so lange, bis das E-Werk Strom schickt und es nicht wieder an einem Trafo knallt.
Während ich nun die ersten TV-Bilder schnell bearbeite und ins Blog stelle, höre ich die Schreie meiner lieben Luck durch das ganze Haus. Es klappt also. Bereits drei Tore für unsere Elf in der ersten Halbzeit. Da hat Luck die Wette gegen mich haushoch gewonnen. Und gegen alle Prognosen der Fachleute von der Deutsche Welle ebenso!!!



Ausführliche Informationen über jeden Spieler der beiden Mannschaften

Infos und Portraits

Natürlich werden auch die Fans gezeigt...

...und die angereiste Kanzlerin.

Die aktuelle TV-Werbung orientiert sich natürlich total auf Fußball

TV-Werbung

Und dann marschieren die Mannschaften ins Stadion...

....spielen sich ein wenig warm...

...schauen nach oben links und singen die deutsche Hymne...

...gemeinsam mit Freu Merkel, die nach oben rechts schaut...

....lassen die Portugiesen auch ihre Hymne singen...

...und das Spiel beginnt.....
Grüße von Luck und Manfred

Donnerstag, 29. Mai 2014

Europa - verlogen!

"Hinter der Trommel her
trotten die Kälber.
Das Fell für die Trommel,
das liefern sie selber...."
(Bert Brecht)

 http://www.lyrikline.org/de/gedichte/der-kaelbermarsch

Das könnte man auch auf die Situation in Thailend anwenden, wenn man ungeduldig ist und nicht abwarten will, was in den kommenden Monaten passiert. Was allerdings der Militär-Premier heute im Fernsehen an Ansichten verbreitet hat, könnte original aus dem Munde des verhassten Thaksin sein ("Wenn die reichen Eliten des Landes ensehen, dass es eine Förderung und Ausbildung der armen Bevölkerung geben muss, weil sie gut ist für die Zukunft des Landes..."). Das macht nachdenklich und mahnt zur Geduld, um geäußerte Absichten und Ergebnisse überprüfen zu können.

Anlass zu weniger Geduld und zu mehr Grund zum Zitieren des Brecht-Gedichts geben die Europärer mit ihrem Rechtsruck bei der Eoropawahl. Dieser Rechtsruck hat Ursachen in einer Ausländerfeindlichkeit und der Sorge, etwas vom eigenen Geld den anderen Ärmeren abgeben zu müssen.

Ehrlich gesagt kriege ich das Kotzen über dieses von Egoismen zerfressene Europa. Da ändert sich nichts im Menschlichen, Ethischern, Moralischen. Fast dreißig Jahre ist es her, dass ich dieses Thema in Düsseldorf plakatierte und damit auf vielen Titelseiten der deutschen Presse war. Und Herr Schilly schrieb mir einen persönlichen Lobesbrief. Und was hat sich seitdem verbessert? Scheiss drauf!
Da lebe ich lieber in einer ehrlichen Militärdiktatur, als in einem verlogenen Land, das ich mal als meine Heimat betrachtete.
Plakat gegen die Reform des Asylrechts von 1986
Nachtrag: Hab noch etwas von damals gefunden, das auch die Dummheit, die Verlogenheit und den Opportunismus im damaligen Deutschland zeigte. Und das ist nur noch schlimmer geworden.
> homepage "Manfred-spies.de", Artikel "Ein Plakat kann nicht geklebt werden...Moslem oder Islamist"

MS.

Mittwoch, 28. Mai 2014

Thailand News and censorship

Natürlich ist die Nachrichtenlage nach einem Militärputsch keine normale. Das würde auch niemand erwarten. Aber hier scheint es sehr unnormal zu sein. Fast schon komisch.

Nachrichten am 27.5.14 zur Ausgangssperre

Wochenblitz(Thailand), 3.03h
http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok/52080-ausgangssperre-bleibt-unveraendert.html

TIP online(Thailand), 8.23h
http://www.thailand-tip.com/nachrichten/news/ausgangssperre-wurde-entgegen-vieler-geruechte-nicht-aufgehoben/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+thailandtip%2FAktuelle_Thailand_Nachrichten+%28ThailandTip+-+Aktuelle+Nachrichten+aus+Thailand+%29

Der Farang(Thailand), 12.31h
http://der-farang.com/de/pages/touristen-sollten-ausgangssperre-ernst-nehmen

Der Farang(Thailand), 17.57h
http://der-farang.com/de/pages/ausgangssperre-gelockert

Bangkok Post, 21.33h
http://www.bangkokpost.com/news/coup/412082/new-curfew-midnight-4am

Normal ist auch, dass nach einem Putsch des Militärs keine Pressefreiheit existiert. Die gab es übrigens noch nie in Thailand. Nur ein kleines Beispiel aus der Thaksin-Zeit:
http://rodsjournal.wordpress.com/2008/05/03/thai-women-are-fighters-a-post-for-world-press-freedom-day-2008/
(wenn das aus unerklärlichen Gründen nicht klappt, bitte bei google suchen unter:
"Thai women are fighters for world press freedom day 2008"

Das war bei Thaksin, dem mehrfach demokratisch Gewählten und Verfechter demokratischer Entwicklungen in Thailand, absolut kein Einzelfall. Daran werden sich die Journalisten von "Bangkok Post" und "Nation" noch gut erinnern. Kann man auch bei Wiki nachlesen. Und wie die Premierministerin Yingluck die Aufführung einer Verfilmung von Sheakespeares "König Lear" (Thai-Regisseurin) verbieten ließ, weil sie Vergleiche mit ihrem Bruder entdeckte, steht in einem meiner Blog-Beiträge.
Was also heute an Zensur in Thailand passiert, hat jede Regierung getan. (s. Reporter ohne Grenzen)
Wie sich die Geschichte zu wiederholen scheint, kann man aus einem Interview mit eben dieser Supinya Klangnarong (s.o.) herauslesen:
http://www.boell.de/de/navigation/demokratiefoerderung-thailand-krise-interview-internet-demokratisierung-9158.html


Die Militärjunta hat jetzt kritische Berichte oder Kommentierungen der "Arbeit des Militärs und seiner Organisationen, die für Frieden und Ordnung sorgen sollen" , unter Androhung von Strafe verboten. Auch Mails und Soziale Netzwerke werden überwacht und ggf. gesperrt und die Autoren und Kommentatoren vor das Militär zur Anhörung bestellt.
Es gibt viele öffentlich zugängliche Meldungen, die ich gesammelt habe und die nicht kommentiert zu werden brauchen. Man braucht sie nur zu zitieren und entsprechend zusammen zu stellen.

Pressefreiheit:
Juntachef will bejubelt werden
http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok/52137-fragen-gestellt--verhaftet-.html#contenttxt

Meinungsfreiheit:
http://www.dw.de/milit%C3%A4r-unterdr%C3%BCckt-meinungsfreiheit/a-17663490?maca=de-rss-de-region-asien-4023-rdf

Journalist demonstriert mit zugeklebtem Mund:
http://www.thailand-tip.com/nachrichten/news/werden-journalisten-bei-ihrer-arbeit-in-thailand-behindert/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+thailandtip%2FAktuelle_Thailand_Nachrichten+%28ThailandTip+-+Aktuelle+Nachrichten+aus+Thailand+%29

Verhaftung von ehem. Bildungsminister:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/putsch-in-thailand-minister-vor-journalisten-verhaftet-a-971923.html#ref=rss

Und wieder sind die Ausländer an allem schuld:
http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok/52100-ncpo-in-der-kritik-wegen-kritikverbots.html#contenttxt
Demonstrieren denn da nur FRAUEN? Und die sind alle mit ausländischen Männern verheiratet? Und was ist mit den männlichen Putsch-Kritikern?

Und zum Abschluß noch etwas in die Zukunft Weisendes:
Juntachef ernennt Berater-Team:
http://der-farang.com/de/pages/militaerjunta-ernennt-regierungskritiker-zu-beratern-1

Ja, wen sehen wir denn da zwischen den Generälen als zukünftigen Berater? Richtig! Suthep! Einen Lügner, Aufhetzer, Anstifter zu Gewalttaten und Terrorismus, der anfangs ganz ganz lieb und gewaltlos sein wollte.
Suthep war noch Abgeordneter und nicht Mobführer, als er am 2.Augist 2013 sagte: "Dieser Kampf wird von Prinzipien der Gewaltlosigkeit sowie auf demokratische Weise abgehalten, um Thaksin und Yingluck Shinawatra mitzuteilen, dass Thailand nicht dieser Familie gehört."
http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok/41845-tausende-versammelten-sich-am-lumpini-zur-anti-thaksin-demo.html

Was danach passierte, konnte man nicht nur in meiner Blog-Chronik, sondern viel umfangreicher in allen internationalen Zeitungen lesen. Hier nur ein Bild der demokratischen Gewaltlosigkeit:

Der Anführer solcher "demokratischen" Demonstranten kann sicher ein guter Berater sein
Wer sich über die täglichen Entwicklungen in Thailand informieren will, dem sei dieser Überblick empfohlen:
http://news.feed-reader.net/643-thailand.html

Das Militär setzt jetzt alle bisher blockierten Pläne der Yingluck-Regierung um. (Die waren übrigens nicht von Militär blockiert worden) Die Reisbauern werden bezahlt (was bisher zu teuer war), die Infrastruktur-Programme sollen umgesetzt werden (bisher mit 2,2 Billionen Baht als "den Staat ausbeutend" und völlig inakzeptabel bezeichnet, und jetzt sind 2,6 Billionen auch für den Hochgeschwindigkeitszug gebilligt), es sollen Milliarden in die Bildung gesteckt werden (mal sehen wo, ob im Bangkok, im Süden oder auch ein paar Mittel für den Isan und den Norden?), usw. usw.. Das ist ja alles ganz prima und keiner demonstriert dagegen. Mal sehen, ob die Zeiten blühend oder bleiern werden. Wir können nur abwarten und Tee trinken. Oder Bier, denn guter Wein ist immer noch zu teuer.

Nachtrag
Nun gehen natürlich bei allen gutmenschelnden und demokratiebeflissenen Ausländern die diversen Aufschreie der Empörung los. Haben diese Leute - zumal die Deutschen - denn ganz übersehen, wie lange es in ihrer Demokratie Zensur gab und heute gibt? Wissen Sie nicht, dass nicht nur in den 50er und 60er Jahren hundertfach gegen Sex, in den 70er Jahren  noch mehr gegen politisch Andersdenkende und bis heute in der unterschiedlichsten Weise (Sex, Gewalt, Religion, Persönlichkeitsrecht usw.) mit der Zensurkeule vorgegangen wird? Ein Fernsehsender (BR) hat sich damals mehrfach aus dem Kabarett-Programm von Dieter Hildebrandt (Scheibenwischer) ausgeschaltet! Und das alles passierte nicht unter einer Militärdiktatur!

Ich bin so oft ohne Urteil zensiert worden, dass ich aufgehört habe zu zählen. Ich habe die Zensoren aber immer lächerlich gemacht. Das war meine Waffe. Die ist heute in Thailand in dieser Weise noch nicht einsetzbar.
Als ich völlig legal auf einer gemieteten Wand gegen Zensur plakatieren wollte, kam die Polizei und wollte das verhindern.

Unter der zensierenden Ordnungsmacht eines Staates entsteht Friedhofsruhe. Es sei denn, es regt sich massiver Widerstand.

Aber wenn ich mir hin und wieder meine weit zurück liegenden Engagement-Artikel in meiner ersten Homepage "manfred-spies.de" >Moslem/Islamist, Plakat kann nicht geklebt werden, durchlese, kann ich meine damalige Wut verstehen. Zum Schluß schrieb ich:

"Das ist die real existierende Demokratie. Das ist die Kehrseite von in Sonntagsreden gefordertem „mündigem Bürger“und „Engagement und Zivilcourage“und der tatsächlichen Verhinderung all dessen. Immerhin habe ich mich in den letzten 20 Jahren über 500x auf Großflächenplakaten versucht einzumischen und dabei 16 Ermillungsverfahren gehabt, die alle eingestellt wurden, weil auch nicht die Spur einer Straftat erkennbar war. Das Papier für Absichtserklärungen wird in der Gegenwart beschrieben, aber die Vergangenheit sitzt uns im Gedärm und im Gehirn. Da bekommt man Angst um die Zukunft."

Grüße von Manfred Spies


Freitag, 23. Mai 2014

THAILAND - PÄNG!


    Es war wieder ein verdammt heißer Tag mit verdammt harter Arbeit im Garten. Aber Luck sagte mir, dass alles bald fertig ist. Und die Ergebnisse meiner Maloche seien sehr schön.
    Mittag, Essen und ein wenig ausruhen und in den klimatisierten Räumen einige Sachen erledigen. Pause. Morgen ist auch noch ein Tag. Wie sagt Eddy immer: „Wir sind doch nicht auf der Flucht!“

    In der Hängematte las ich am Nachmittag in einer Geschichte von Rattawut Lapcharoensap, wie die Mutter langsam erblindete, als Luck von unten schrie:“Militärputsch? Was ist los? Keine Nachrichten im Fernsehen!“Ich rannte ins Atelier und suchte im Computer. Bei „20 Minuten online“ las ich „Militärputsch in Thailand“. Dann fand ich die gleiche Information unter „tageschau“.

    Also doch. Da wird sich die hohe US-Beamtin des Pentagon, Amy Searight, aber sehr wundern und feststellen, dass die USA ihren ältesten und engsten asiatischen Verbündeten gar nicht gut kennen.

http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok/51653-pentagon-es-wird-keinen-putsch-in-thailand-geben.html

    Was man seit der TV-Ansprache des Putsch-Generals, der seine Aktion nicht als einen Putsch bezeichnet, in den internationalen Medien lesen konnte, braucht hier nicht wiederholt zu werden. Es ist so viel Vernünftiges dabei, dass sich jeder sein Bild machen kann. Es ist aber wie immer, wenn etwas die Welt bewegt, auch so irrsinnig viel Schwachsinn besonders in den Foren dabei, dass ich hier nur etwas zum Totlachen aus dem SPIEGEL-Forum zitieren möchte:



    Auch am Abend gab es keinerlei Nachrichten über die aktuelle Thailand-Politik. Die politischen Sender sowieso, aber auch über zehn weitere und zum Teil internationale Sender waren abgeschaltet bzw. zeigten ein entsprechendes Standbild. Warum die Nachrichten über Thailand und das gesamte Programm der Deutschen Welle zu sehen war, BBC, CNN und andere Sender aber von der Zensur betroffen waren, ist mir ein Rätsel.



    Nach dem Abendessen wollten wir Frau Maischbergers „Danke Ulli Hoeness!“ nicht ansehen und legten die DVD „Z“von Costa Gavras in den Recorder. Das passte gut. Am Ende dieses phanstastischen Politklassikers verbietet die griechische Militärjunta Männern das Tragen langer Haare, den Frauen Miniröcke, Sophokles, Tolstoi, Euripides, das Gläserwerfen nach Trinksprüchen, Arbeitskämpfe bzw. Streiks, Aristophanes, Ionesco, Sartre, Albee, Pinter, Pressefreiheit, Soziologie, Beckett, Dostojewski, moderne Musik (Popmusik), Volksmusik, moderne Mathematik.

    Das wird in Thailand sicher nicht geschehen. Gestern gab es erst einmal landesweit eine Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr morgens und keine  „Ansammlungen“ von mehr als 5 Personen. Die lauten Durchsagen und die Musik vom nahe gelegenen Fußballplatz waren noch um 22.45 Uhr zu hören, als ich genervt das Fenster schloß. Die Thailänder halten sich nicht an Verkehrsregeln, aber auch nicht an das Kriegsrecht der Militärs.
    Mal sehen, wie lange diese Regelungen gelten. Es wird für sehr, sehr viele Farangs eine angenehme Begleiterscheinung des Putsches sein, denn die Thailänder sind das lauteste Volk, das ich je erlebt habe. Nicht was das Reden, Singen oder gar Gröhlen angeht. Aber den Einsatz von zum Teil gigantischen Lautsprechern am Tag und bei Nacht habe ich immer als akustische Kontaminierung empfunden.


    Da nun dieser Putsch bisher ganz ruhig und ohne einen einzigen Knall so ganz thai-untypisch verlaufen ist, brachte mich das auf die Idee, endlich mal mit einem lauten PENG etwas über über die Hörgewohnheiten der ThailänderInnen zu zeigen.

    Zuerst muss man auf eine kulturelle Besonderheit der Thai hinweisen, sonst kann man viel von ihrem Verhalten nicht verstehen: Das Wort „Rücksicht“ kommt nicht vor. Ein Bekannter in Düsseldorf, der auch mit einer Thailänderin verheiratet ist, fragte mich einmal, ob die Thailänder Empathie nicht kennen. Um Gottes willen, Empathie!!! Das ist ja die absolute Steigerung! Nein, bleiben wir einfach bei der Rücksichtnahme auf andere. Darüber denke nicht nur ich nach:

http://der-farang.com/de/pages/ruecksichtslos

    Und wenn es um Lärm geht, gibt es dazu auch Infos von kompetenterer Seite, von Günther Ruffert:
(Auszüge):
„Davor sitzt die halbe Dorfgemeinde und schaut einer Thai-Burleske zu, die mit ohrenbetäubendem Lärm aus den Lautsprechern schallt.“

„Nun geht das Feiern richtig los. Jetzt kommt auch das wichtigste Requisit der Veranstaltung voll zur Geltung: die Musik. Schon am Vortage war eine Lautsprecheranlage aufgebaut worden, die zur Beschallung eines Grossraumstadions völlig ausgereicht hätte....und im Übrigen dafür sorgt, dass die Lautstärke voll aufgedreht bleibt und vor allem die Bässe nicht zu kurz kommen. Das Ding läuft – mit Ausnahme der Zeit, in der die Mönche beten – den ganzen Tag und auch noch fast die ganze Nacht. “

„An aufgestellten Tischen labt sich die ganze Gesellschaft an Essen und Getränken, natürlich begleitet von ohrenbetäubender Musik, die auch hier aus Riesenlautsprechern ertönt. Gegen Mitternacht verlassen wir, satt gegessen und getrunken die Party, die aber – wie ich an dem Krach, der die ganze Nacht über anhält, unschwer erkennen kann – bis zum frühen Morgen weiter geht.“

Kann man sich dagegen wehren?
http://blog.vimami.com/2012/06/unertraegliche-laermbelaestigung/

Vorbereitungen für eine Party

Wenn man möchte, dass die halbe Provinz etwas hört, baut man zusätzliche Hörner auf Gerüste

Das ist ein Arrangement für den Hausgebrauch

Die Sitzmöbel des Cafes sind Geschmacksache. Die Beschallung ist geschmacklos.

Ein wunderbar lounchiges Plätzchen, um auszuruhen, wenn nicht......

Auch hier kann man in aller Ruhe speisen, denn die plärrenden TV-Geräte gehören zum Besteck.

Sonderangebote müssen in den Kaufhäusern immer so beworben werden, dass man es auf allen Etagen hört.

Ein TV-Gerät ist ein Muss in jedem Geschäft, in jeder Arztpraxis und natürlich auch im Immigration Office.

Klein aber laut, das ist die Unterhaltung am Busbahnhof

Im Bus selbst sind oft Unterhaltungen unmöglich. Über jedem Sitz röhrt eine Box.

Werbung an einem Kleinbus: "Hereinspaziert" wird auch draußen über Megaphone gebrüllt.

Chinesischer Umzug im Markt, ein Höllenlärm.

Muttertag wird gefeiert. Anschließender Besuch in der Ohrenklinik.

Keine Love-Parade, aber eine Demo.
Wenn man irgendein Produkt überall verkaufen will, packt man es ins Auto und montiert oben Lautsprecher drauf....


....das gab es nach dem Krieg auch in Deutschland. Längst verboten.

Spezial-Shop für den Einbau von Auto-Lautsprechern

Ein guter Kunde....

...der auf die hintere Sitzreihe verzichtet.

Wenn die hohen Mädchenstimmen aus den Tröten quäken, sind im Park Vogelstimmen nicht mehr zu hören.

Im Tempelpark krächzt es alle 20 Meter aus einem Lautsprecher

Egal ob im Schatten....

...oder in der Sonne, es ist einfach nur Krach.

Höllenlärm im Tempel...

...und auch bei Totenfeiern.
Thailand ist nicht nur das Land des angeblichen Lächelns, sondern viel mehr das Land des unglaublichen Lärms. Als meine Frau den von uns eingeladenen Kunststudenten Pranai nach drei Wochen Aufenthalt in Deutschland und Besuchen bei der documenta und in über 30 anderen Museen und Galerien und vielen Radtouren und Kneipenbesuchen fragte, ob er sich ein Leben in Düsseldorf vorstellen könnte, sagte er: „Nein, das ist hier ja wie auf einem Friedhof.“

In diesem Jahr habe ich mir etwas ganz Besonderes zum Geburtstag geschenkt: Ein Konzert mit Teilen meiner riesigen Musiksammlung, von Klassik über Folk, Soul, Jazz, Worldmusik, Pop und Rock´n Roll. Das Ganze natürlich aus geliehenen, typischen Thai-Boxen.
Anfangen wollte ich aber nicht wie die Thai vor Sonnenaufgang, sondern gegen sieben Uhr. Da sind alle längst wach, waren auf dem Markt oder sind schon zur Atbeit gefahren.
Die Boxen waren nicht riesig, die Anlage produzierte eine konzertante Qualität. Bässe habe ich fast weggedreht, die Boxen gaben davon sowieso genug ab.





Gestartet wurde um 7.15 Uhr mit „Happy Birthday“ von Stevie Wonder. Danach kam das „Halleluja“ von Händel und „Freude schöner Götter Funke" aus der Neunten von Beethoven. Als nach 13 Minuten der Walzer von Lehar „Gold und Silber“versprechen sollte, stand ein schwarzer Thai vor der Tür. Er hatte weiße Buchstaben vorne und hinten auf der Kleidung, die ihn als einen Mitarbeiter der örtlichen Polizei auswiesen. Ich wollte ihn zum flotten Walzer auffordern, aber er hatte einen anderen Auftrag. „Die Musik ist zu laut, wir haben Beschwerden, die Thai schlafen noch.“ So einen Schwachsinn habe ich noch nie am frühen Morgen gehort.

Mein Konzert wurde nach Plan fortgesetzt. Erst Klassik, dann ruhiger Jazz und New Wave, danach griechischer Bouzouki, Latin und so weiter.
Die Polizei kam oft. Ich fragte sie, ob sie heute Morgen auch im einen Kilometer entfernten Nachbardorf waren, als um 5 Uhr ein Einheimischer über viel größere Boxen seinen Thai-Pop abspielte. Davon wurden wir geweckt.

Einmal kam die Polizei sogar mit Signalhorn und Blaulicht. Sie brachten mit keinen Kuchen, auch keine Geschenke.
Mein schönes Konzert endete eine Stunde früher als geplant um 20 Uhr.

Ich gebe es zu: natürlich war dies auch ein Test. Hier wird gesagt, die Thai seien meist unfreundlich, unhöflich, ungastlich, ausländerfeindlich und bisweilen rassistisch. Sie fühlen sich selbst als die Größten und Besten. Ausländer sind etwas ganz Anderes. Menschenrechte? Nan arai?
 Ich wollte mehr wissen. Jetzt bin ich um einige Erfahrungen reicher.

Es ist kurz nach Mitternacht. Also leise Grüße von Manfred Spies

Nachtrag
Natürlich gab es auch die üblichen Geburtstags-Rituale. Aber kein Fest. Ich wollte diesen Tag mal ganz entspannt genießen. Meist saß ich im Gartenhaus, hörte meine Musik von allen Seiten, löffelte mein Essen mit den Zutaten aus dem Garten, trank einen Chardonnay (oder mehrere) und las.


Natürlich bekam ich auch eine Torte. Allerdings machte sie mich älter, was mich aber nicht ärgerte.
Für die hungrigen Thai-Besucher wurde sie dann später angeschnitten.




An dieser Stelle möchte ich den vielen Besuchern und Gratulanten danken, die mir persönlich, per Mail und drei über über facebook ihre Grüße und guten Wünsche übermittelten. Monika und Walter danke ich für den Prosecco, der noch auf ein leckeres Abendessen wartet. Ich danke auf diesem Wege Dorotheé Haeseling, Brigitte Stöckhert, Werner und Gabi Wierich, Monika-Maria Schinke, Jürgen Büssow, Eddy Wyrsch, Margrit Baur-Fisch, Erika Koch, meiner fast entschwundenen Freundin Petra-Maria, Paul Martini, Marianne Dengler, Thomas Ohl, Günter und Luise Herr, Aykut Egeli, "Speedy" Christoph Hermes, Jörg Biendarra in Chiang Mai, Kalle, Regine Mengel. Dank auch bei denen, die ich vergessen habe und mich dafür entschuldige. Meine Frau Luck ist überzeugt, dass ich 100 werde. Drückt mir die Daumen, dass ich diese lächerliche Prognose in den Schatten der Thai-Sonne stelle :-).

Euer Manfred